Cap Arcona 2017

Auch der dies­jäh­rige Bei­trag des Küs­ten­gym­na­si­ums an der Gedenk­feier zum Unter­gang der Cap Arcona Kata­stro­phe am 3. Mai 1945 wurde im Rah­men eines Flex­pro­jek­tes aus­ge­ar­bei­tet. Elf Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Klas­sen­stu­fen 9 und E beschäf­tig­ten sich an drei Schul­ta­gen inten­siv mit den Ereig­nis­sen und Zusam­men­hän­gen rund um den Unter­gang der Häft­lings­schiffe in der Neu­städ­ter Bucht. Beson­ders span­nend gestal­tete sich dies­mal die Zusam­men­ar­beit mit außer­schu­li­schen Insti­tu­tio­nen. So stand nach einer Ein­füh­rung und einer Bege­hung der Gedenk­stätte im Rah­men des Pro­jek­tes auch ein Besuch des Cap Arcona Muse­ums an, bei dem die Gruppe sich bei Herrn Lange Fund­stü­cke anschaute und wei­tere Infor­ma­tio­nen zu den tra­gi­schen Umstän­den ein­holte, die letzt­lich zur Kata­stro­phe geführt haben. Einen Schwer­punkt bil­dete zudem die Frage, wie das Thema für die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen, aber auch für die Stadt und die Region bedeu­tend blei­ben kann. So gerüs­tet ging es an die Arbeit: Zusam­men mit Herrn Tho­mas Käper­nick vom Arbeits­kreis Cap Arcona sollte ein Bei­trag für die Gedenk­feier ent­ste­hen, der die Ereig­nisse um den 3. Mai 1945 aus der Sicht eini­ger Über­le­ben­der schil­dert und so ver­sucht, einen klei­nen Ein­blick in die Ängste und das Lei­den, aber auch den uner­schüt­ter­li­chen Wil­len und die Hoff­nun­gen der Häft­linge zu ver­mit­teln. Zu die­sem Zweck arbei­tete die Gruppe an ver­schie­de­nen Zeit­zeu­gen­be­rich­ten, die Herr Käper­nick zuvor im Archiv der Gedenk­stätte Neu­en­g­amme aus­ge­wählt und zur Ver­fü­gung gestellt hatte.

Im Rah­men der Gedenk­feier wurde das Ergeb­nis die­ser Arbeit dann in Form einer Sze­ni­schen Lesung prä­sen­tiert. Vie­len Dank allen, die an dem Pro­jekt mit­ge­ar­bei­tet haben.