Leistungsbewertung
Vielfach wird vermutet, dass man im Philosophieunterricht alles Mögliche und Beliebige diskutiert und nur Meinungen und Standpunkte austauscht. Das ist nicht richtig. Im Fach Philosophie werden besondere Kompetenzen geschult, nämlich
- genau und folgerichtig zu denken,
- sprachlich angemessen und widerspruchsfrei zu argumentieren,
- die Motive eigenen Denkens und Handelns zu erkennen,
- einen eigenen begründeten Standpunkt zu entwickeln und diesen mündlich und schriftlich zu entfalten,
- sich mit anderen vernunftgeleitet auseinander zu setzen,
- sich in andere Denkweisen hineinzuversetzen,
- den Vorstellungen und Gedanken anderer mit Toleranz zu begegnen usw.
So wird diejenige Leistung als gut bewertet, die
- sich in gedanklich und sprachlich differenzierter Weise mit einem Problem auseinandersetzt,
- selbstständiges kritisches Denken zeigt,
- für eigenes Denken und Handeln einsteht,
- rationalen Argumentationsweisen folgt,
- die Denkweisen anderer würdigt usw. Klausuren und Unterrichtsbeiträge
Jedes Halbjahr (außer in 13.2) wird eine zweistündige Klausur geschrieben. Die Richtlinie dafür bilden die Einheitlichen Prüfungsanforderungen für das Abitur der Kultusministerkonferenz. Die Zeugnisnoten beruhen überwiegend auf Unterrichtsbeiträgen wie Hausaufgaben, Referaten, Präsentationen sowie mündlichen Beiträgen im Unterrichtsgespräch und in Gruppenarbeitsphasen.
Letzte Änderung : 18. Februar 2011, 19:40:12 Ralf-Henning Steinmetz