Inhalte und Aufgaben

Mathematische Denkweisen und Verfahren finden Anwendung in zahlreichen Wissenschaften und Berufen. Mathematisch gewonnene Aussagen sind Grundlage von Meinungsbildungen, Argumentationen und Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Zahlen dienen zur Legitimation von Forderungen, Stellungnahmen und Beschlüssen. Immer mehr Bereiche unseres Lebens werden mit Hilfe von Zahlen und mathematischen Modellen beschrieben, immer mehr Probleme werden durch mathematische Modellrechnungen und Simulationen zu lösen versucht. Verantwortlich mitgestalten kann nur, wer über mathematische Grundkenntnisse verfügt. Diese in angemessener Weise zu vermitteln, ist die wesentliche Aufgabe des Mathematikunterrichts.
Er soll darüber hinaus bewusst machen, dass Argumentationen mit Zahlen sich immer auf mathematische Modellbildungen beziehen und dass Modelle Setzungen und Vereinfachungen enthalten. Daher gilt es, einer blinden Zahlengläubigkeit ebenso wie einer unreflektierten, emotionalen Ablehnung jeglicher Argumentation mit mathematischen Modellen zu begegnen.

Im Mathematikunterricht sollen Schülerinnen und Schüler durch schrittweise Erweiterung der mathematischen Methoden und Verfahren lernen, inner- und außermathematische Problemstellungen zu bewältigen. Dabei sollen sie die Beziehungen zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit erkennen und ihre eigenen Erfahrungen, Vorkenntnisse und methodischen Fertigkeiten einbringen können. Die Verstärkung fächerübergreifenden Lernens ist ein Anliegen des Mathematikunterrichts.

 

Die Informationen wurden zusammengestellt von 

Herrn Schraub, Fachleiter Mathematik. 

Letzte Aenderung: 13. August 2008, 11:18:55 Peter Schlieper