WIR vermitteln Kompetenz

bild

Über die im Unterricht lehrplangemäß zu vermittelnde Sachkompetenz hinaus ist es unser Ziel, dass die Schüler Sozialkompetenz und Entscheidungskompetenz für die Lebensgestaltung erlangen. Dies beginnt schon in der Orientierungsstufe, z.B. mit dem Lions-Quest-Programm:
„Erwachsen werden"

 

Dieses Programm hat die Vermittlung folgender Kompetenzen zum Ziel:

  • die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls
  • die Wahrnehmung eigener Gefühle und der Gefühle der anderen sowie die Auseinandersetzung mit ihnen
  • die Fähigkeit Kontakte aufzunehmen, Freundschaften aufzubauen und Beziehungen einzugehen
  • kritisches Denken und den Mut, die eigene Meinung offen zu vertreten
  • die Bereitschaft zum Engagement für sich selbst und für andere und dazu, Verantwortung zu übernehmen 
  • die Erkenntnis, etwas bewirken zu können und daraus Bestätigung zu erhalten
  • die Fähigkeit, sich verantwortlich zu entscheiden und auch zu handeln.

Die Vermittlung dieser sozialen Kompetenzen ist das wirkungsvollste Instrument zur Verminderung jugendlichen Problem-verhaltens. Sie wird gegen Versagen in der Schule, Jugendkriminalität, Gewaltbereitschaft und Missbrauch von Suchtmitteln eingesetzt. Unser Sponsor, der Lions-Club „Neustadt in Holstein", gibt Zuschüsse zu den Unterrichtsmaterialien und macht es möglich, dass neue Lehrer geschult werden.
In der 7. und 8. Klasse sind zwei Schwerpunkte die Themen "Gewalt" und "Drogen". Neben der Behandlung im Unterricht können hier Fachtage, Vorträge und ähnliches stattfinden.

 

Berufsorientierung

Es wird angestrebt, Schülerinnen und Schülern möglichst frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten und über Chancen im Berufsleben zu informieren.
Schon jetzt findet in der 9. Klasse ein Projekt statt: Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Berufs-Informationszentrum (BIZ). Sie erhalten Informationen zur Berufsfindung und zum Bewerbungstraining, z.B. von Sachbearbeitern der AOK.
Weiterhin wird in der 9. Klasse ein 5-tägiges Berufspraktikum in Wirtschaftsbetrieben oder in der Verwaltung angestrebt, das im Unterricht begleitend aufgearbeitet wird. Ein nochmaliger Besuch des Berufs-Informationszentrums soll weitere Informa-tionen zur Berufswahl und zu Studienmöglichkeiten liefern. Beides soll Schülerinnen und Schülern die Entscheidung erleichtern, eventuell schon nach der 9. Klasse die Schule zu beenden.
Im 11. Jahrgang findet ein Fachhochschultag statt. Dort werden Informationen durch Hochschulangehörige zu den Anforde-rungen und Möglichkeiten im Studium gegeben.
Im 12. Jahrgang wird ein ein- bis zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum realisiert. Geplant ist außerdem ein Hochschultag mit Exkursion zu einer Universität.


Um weitere Möglichkeiten zur Berufsfindung zu eröffnen, ist geplant, eine Koordinierungsgruppe aus Eltern, Schülern und Lehrern zu gründen, die von einem Lehrer geleitet werden sollte. Diese könnte neben externen Besuchen z.B. an Fachhoch-schultagen folgende Aktivitäten entfalten:

  • Informationstage an der Schule:

Professoren und Studenten liefern einen vertieften und intensiven Einblick sowohl in technische als auch in geisteswissenschaftliche und pädagogische Studiengänge. Dafür kämen z.B. folgende Hochschulen in Frage: Uni Hamburg, Uni Kiel, Fachhochschule Lübeck, Pädagogische Hochschule Flensburg.

  • Regelmäßig Kontakte zu ehemaligen Schülern, die ihr Studium/ihre Ausbildung begonnen haben:

Die Ehemaligen könnten den Schülerinnen und Schülern in sehr persönlicher Weise ihre Erfahrungen nahe bringen, unabhängig davon, ob sie ihr ursprüngliches Ausbildungsziel beibehalten oder gewechselt haben.

  • Diskussionsforen mit Ansprechpartnern aus der Wirtschaft, z.B. Personalberatern:

Sie könnten die Schülerinnen und Schülern darüber informieren, welche aktuellen Qualifikationen im wirtschaftlichen Bereich benötigt werden (z.B. Teamfähigkeit, soziale Kompetenz etc.).

 

Letzte Änderung : 01. Juni 2008, 17:33:21 Hauke Ziehm