In Trier auf den Spu­ren der Römer

Vom 20. bis zum 24. April 2015 wan­delte die Klasse 8a mit Frau Rühle und Herrn Thies­ler in Trier und Umge­bung auf den Spu­ren der Römer. Bei herr­li­chem Som­mer­wet­ter erkun­de­ten wir die alte Kai­ser­stadt, mach­ten eine Mosel­fahrt, sahen uns die Porta Nigra, die Aula Pala­tina und die Kai­ser­ther­men an, in deren Unter­grund Gru­se­li­ges auf uns war­tete – zwar tra­fen uns keine locke­ren Steine, aber einige hat­ten Begeg­nun­gen mit toten Mäu­sen und gewal­ti­gen Spin­nen, die sich dann als Gum­mi­spiel­zeug unse­res tol­len Stadt­füh­rers ent­pupp­ten. Im Amphi­thea­ter zeig­ten sich einige Jun­gen von ihrer Gla­dia­to­ren­seite, wäh­rend andere läs­sig in der Sonne lagen.

Der zweite Tag führte uns zum herr­li­chen Mosaik der römi­schen Villa Nen­nig, und in der nach archäo­lo­gi­schen Befun­den rekon­stru­ier­ten Villa Borg lie­ßen wir uns u.a. ein römi­sches Gericht, luka­ni­sche Würste mit Lin­sen, schme­cken und wären fast noch römisch baden gegan­gen. Ein wun­der­vol­ler Blick auf die Saarschleife lei­tete den Abend mit Kino und Pizza ein.

Der nächste Tag führte uns fast „unrö­misch“ nach Luxem­burg Stadt, wo die Kathe­drale und die Kase­mat­ten ein High­light waren – einige übten sich auch noch in Völ­ker­ver­stän­di­gung der beson­de­ren Art. „Trier bei Nacht“ emp­fand ein Teil der Klasse als stim­mungs­voll, andere wünsch­ten sich eher eine „Porta-Nigra-Light-Show“ nach Hong-Konger Vorbild.

Wir hat­ten viel Spaß in der Jugend­her­berge direkt an der Mosel und es gab bestimmt noch viel Inter­es­san­tes unter Aus­schluss der Leh­rer­schaft zu erkun­den. Wegen unse­res Mas­kott­chen (Herr Thies­ler hat noch nie einen Anschluss­zug ver­passt!) hat­ten wir zum Glück kei­ner­lei Ärger mit dem Streik der Deut­schen Bahn und wur­den somit nicht – in anti­ker Manier – auf eine Odys­see geschickt.