Q1.2a in Prag

Die Q1.2a besuchte im Rah­men ihrer Stu­di­en­fahrt mit Herrn Rien­hoff und Herrn Stein­metz vom 30. Juni bis zum 07. Juli die „Gol­dene Stadt“ Prag in Tsche­chien. Nach der unkom­pli­zier­ten Anreise mit der Bahn und dem schnel­len Check-in im Hotel konnte das gemein­same Aben­teuer begin­nen. Noch am ers­ten Tag wur­den das Hotel und die nähere Umge­bung bes­tens erkun­det und die ers­ten tsche­chi­schen Kro­nen im Super­markt für das lebens­not­wen­dige Was­ser aus­ge­ge­ben. Denn die hohen Tem­pe­ra­tu­ren ent­pupp­ten sich für viele schnell als große Herausforderung.

Eines der prä­gends­ten Ereig­nisse war der Besuch des ehe­ma­li­gen Ghet­tos The­re­si­en­stadt. An die­sem Tag wur­den viele daran erin­nert, wie grau­sam die Zeit wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges war. Am sel­ben Tag besuch­ten wir den Ort Lidice, wo viele nach­denk­lich wur­den, denn die­ses Dorf wurde vom Nazi­re­gime dem Erd­bo­den gleich­ge­macht, da es unter Ver­dacht stand, ein Atten­tat auf die Füh­rungs­kraft Hey­drich aus­ge­führt bzw. unter­stützt zu haben. Des Wei­te­ren unter­nah­men wir Füh­run­gen durch den Hradschin, das jüdi­sche Vier­tel und die Alt­stadt. Wir wan­del­ten auf Franz Kaf­kas Spu­ren, besich­tig­ten die Natio­nal­ga­le­rie und wur­den spie­le­risch zu Wer­wöl­fen. Abends lausch­ten wir klas­si­scher Musik im Kle­men­ti­num, ertru­gen ein Schwarzlicht-Theater und erkun­de­ten das Nachtleben.

Prag hat sich als eine aus­ge­spro­chen schöne Stadt erwie­sen. Es war für jede Ziel­gruppe etwas dabei, da das Pro­gramm sehr fle­xi­bel aus­ge­legt war und somit auch spon­tane Punkte, wie zum Bei­spiel Schiff­fahr­ten auf der Mol­dau oder der Besuch des Bal­letts „Schwa­nen­see“ ein­ge­scho­ben wer­den konnten.

Wir ver­lie­ßen Prag mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge.

Czech me out!