Simu­la­tion: Stadtplanung

Eine Inves­to­ren­gruppe möchte an der Ost­see­küste in der Stadt Neu­stadt in Hol­stein eine Feri­en­haus­sied­lung bauen. Die – aus Sicht der Inves­to­ren – ein­zig geeig­nete und noch ver­füg­bare Flä­che ist die bis­her land­wirt­schaft­lich genutzte Flä­che zwi­schen Neu­stadt und Pel­zer­ha­ken, da alle ande­ren Flä­chen bereits bebaut sind oder durch Cam­ping­plätze genutzt werden.

Zu die­sem Thema gibt es unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen und Inter­es­sen. Auf­gabe der Stadt­pla­nung ist es, die unter­schied­li­chen Inter­es­sen in Ein­klang zu brin­gen oder im Rah­men der Abwä­gung (der unter­schied­li­chen Inter­es­sen) eine Ent­schei­dung vor­zu­schla­gen und diese den poli­ti­schen Gemein­de­ver­tre­tern, die letzt­lich die Ent­schei­dun­gen tref­fen, zu unterbreiten.

Im Rah­men eines Pro­jekt­ta­ges zum Thema „Stadt­pla­nung“ haben sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ein­füh­rungs­phase mit Hilfe des Stadt­pla­ners Eck­hard Buch­wald auf dem Weg gemacht, auf diese kon­tro­verse Frage eine Ant­wort zu fin­den. Auf Grund­lage einer fik­ti­ven Auf­ga­ben­stel­lung haben sie dabei die Rolle als Eigen­tü­mer, Gemein­de­ver­tre­ter der Stadt Neu­stadt, Umwelt­schüt­zer, Inves­to­ren und Stadt­pla­ner ein­ge­nom­men, deren Argu­mente pla­ne­risch erar­bei­tet und schließ­lich in der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung eine demo­kra­ti­sche Ent­schei­dung getrof­fen. Dass die­ser Tag für alle ein Erfolg war, zeigte auch das abschlie­ßende Feedback.