Haus– und Pausenordnung

Unser Gym­na­sium bedarf wie jede Gemein­schaft einer Ord­nung, die das Zusam­men­ar­bei­ten, ‑ler­nen und ‑leben so regelt, dass die Ziele der Schule in einer für uns alle ange­mes­se­nen und ange­neh­men Atmo­sphäre erreicht wer­den kön­nen. Die Regeln der Haus­ord­nung, die wir – Leh­re­rin­nen und Leh­rer, Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Eltern – ver­ein­bart haben, sol­len unsere Schule zu einem Raum machen, in dem wir alle respekt­voll, hilfs­be­reit und in gegen­sei­ti­gem Ver­trauen zusam­men­wir­ken, um ein kon­flikt­ar­mes Mit­ein­an­der zu ermöglichen.

A. Rege­lun­gen für den Ablauf des Schulalltags

  1. Fahr­rä­der wer­den zum Fahr­rad­kel­ler gescho­ben, dort abge­stellt und ange­schlos­sen. Beschä­di­gun­gen und auf­fäl­li­ges Her­umhan­tie­ren an den Rädern sol­len unver­züg­lich im Sekre­ta­riat gemel­det wer­den. Wegen der Raum­knapp­heit im Fahr­rad­kel­ler kann die Schul­lei­tung einen Ein­zugs­be­reich fest­le­gen, aus dem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem Fahr­rad zur Schule kom­men dürfen.
  2. Schul­fremde Per­so­nen wer­den gebe­ten, sich auf direk­tem Weg im Sekre­ta­riat anzumelden.
  3. Besu­che im Sekre­ta­riat und am Leh­rer­zim­mer soll­ten nur in wich­ti­gen Ange­le­gen­hei­ten und mög­lichst ein­zeln erfolgen.
  4. Wert­ge­gen­stände und höhere Geld­be­träge sol­len zu Hause gelas­sen wer­den, da die Schule keine Haf­tung übernimmt.
  5. Fund­sa­chen wer­den im Sekre­ta­riat oder – stam­men sie aus dem Sport­be­reich – bei einem Sport­leh­rer abgegeben.
  6. Kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus per­sön­li­chen Grün­den nicht am Unter­richt teil­neh­men, infor­mie­ren die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten am ers­ten Fehl­tag das Sekre­ta­riat dar­über tele­fo­nisch oder schrift­lich bis 8.30 Uhr. Bei der Rück­kehr in den Unter­richt legt die Schü­le­rin bzw. der Schü­ler der Klas­sen­lei­tung die Abwe­sen­heits­be­stä­ti­gung der Eltern oder ein ärzt­li­ches Attest vor. Diese Rege­lung gilt für voll­jäh­rige Schü­le­rin­nen und Schü­ler sinngemäß.
  7. Erkrankt eine Schü­le­rin oder ein Schü­ler im Laufe des Unter­richts­vor­mit­tags und möchte nach Hause ent­las­sen wer­den, muss die Klas­sen­lei­tung, der Tutor, die Tuto­rin oder die unter­rich­tende Fach­lehr­kraft um Beur­lau­bung gebe­ten wer­den. Das Sekre­ta­riat ver­stän­digt die Eltern oder eine andere genannte Per­son. Diese holen die Schü­le­rin bzw. den Schü­ler ent­we­der per­sön­lich ab oder tra­gen die Ver­ant­wor­tung für deren Nach­hau­se­weg. Voll­jäh­rige Schü­le­rin­nen und Schü­ler mel­den sich im Krank­heits­fall bei der Lehr­kraft der nach­fol­gen­den Unter­richts­stunde ab.
  8. Bei Vor­fäl­len in der Schule, die der Hilfe von außen bedür­fen (Poli­zei, THW, Kran­ken­wa­gen u. ä.), ist umge­hend das Sekre­ta­riat zu benachrichtigen.
  9. Anträge auf ganz­tä­gige Befrei­ung sind mög­lichst früh­zei­tig, spä­tes­tens einen Tag vor­her, schrift­lich an die Klas­sen­lei­tung zu rich­ten. Arzt-, Führerschein-, Mus­te­rungs­ter­mine u. ä. soll­ten nach Mög­lich­keit außer­halb der Unter­richts­zei­ten ver­ein­bart werden.
  10. Die Schul­lei­tung, die Lehr­kräfte, der Haus­meis­ter, das übrige Ver­wal­tungs­per­so­nal sowie beauf­tragte Schü­le­rin­nen und Schü­ler des KGN üben die Auf­sicht aus und sind weisungsberechtigt.

B. Pau­sen­re­ge­lung

  1. Wäh­rend der zwei gro­ßen Hof­pau­sen ste­hen den Schü­le­rin­nen und Schü­lern fol­gende Auf­ent­halts­orte zur Erho­lung und Ent­span­nung zur Verfügung: 
    1. der Schul­hof (das ist der gepflas­terte Bereich vor dem Pau­sen­gang und der zwi­schen den Oster– und Herbst­fe­rien zuge­wie­sene Bereich vor der Kletterwand, 
    2. die Pau­sen­halle,
    3. die Mensa und das Erd­ge­schoss um die Mensa herum,
    4. der Pau­sen­gang mit dem Glaskasten.
  2. Sport– und Grün­an­la­gen dür­fen nicht betre­ten wer­den. Durch die Schul­lei­tung kön­nen wei­tere Berei­che zweck­ge­bun­den zuge­las­sen werden.
  3. Spiele wäh­rend der Pau­sen dür­fen keine Gefahr für betei­ligte und unbe­tei­ligte Per­so­nen dar­stel­len. Zum Ball­spie­len auf dem Schul­hof sind nur Soft­bälle zuge­las­sen. Im Win­ter darf aus Rück­sicht auf andere nicht mit Schnee­bäl­len gewor­fen wer­den. Das Fuß­ball­spie­len ist nur in dem dafür vor­ge­se­hen Bereich erlaubt. In Kon­flikt­fäl­len kön­nen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die Auf­sicht füh­rende Lehr­kraft wenden.
  4. Für die Sau­ber­keit des Schul­ho­fes und des Schul­ge­län­des sowie der Mensa sind wochen­weise Klas­sen ver­ant­wort­lich, die am Infor­ma­ti­ons­brett im Pau­sen­gang genannt sind.
  5. Nach dem Vor­klin­geln am Ende der bei­den gro­ßen Pau­sen bzw. dem Ende der Mit­tags­pause bege­ben sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler unver­züg­lich zu ihren Fachräumen.

C. Ver­hal­ten inner­halb des Schul­ge­bäu­des und auf dem Schulgelände

  1. Wäh­rend der Unter­richts­zeit ist im und außer­halb des gesam­ten Schul­ge­bäu­des Lärm zu ver­mei­den. Die ein­zel­nen Flure vor den Unter­richts­räu­men, dem Leh­rer­zim­mer sowie allen wei­te­ren Räu­men, wo sich keine Schließ­fä­cher befin­den, sind weder Auf­ent­halts­räume noch Spiel­plätze. Fin­det der Unter­richt in der Aula, im Computer-, Ton– oder Kon­fe­renz­raum statt, war­ten die Schüle­rinnen und Schü­ler ruhig in der Pau­sen­halle, bis sie von ihrer Fach­lehr­kraft abge­holt werden.
  2. Ist fünf Minu­ten nach Beginn der Unter­richts­stunde noch keine Lehr­kraft anwe­send, ver­stän­digt der Klas­sen­spre­cher bzw. die Klas­sen­spre­che­rin das Leh­rer­zim­mer oder das Sekretariat.
  3. Wer Ein­rich­tungs­ge­gen­stände oder schul­ei­gene Bücher fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich beschä­digt, ist zur Ersatz­leis­tung ver­pflich­tet. Laut Schul­kon­fe­renz­be­schluss gilt: Alle aus­ge­teil­ten Bücher müs­sen inner­halb einer Woche ein­ge­schla­gen wer­den. Die­ses soll vom Fach­leh­rer über­prüft und der Biblio­theks­lei­tung mit­ge­teilt wer­den. Nur ein­ge­schla­gene Bücher wer­den zurück­ge­nom­men. Sach­be­schä­di­gun­gen am Schul­ge­bäude oder an Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den sind umge­hend dem Haus­meis­ter, dem Sekre­ta­riat oder einer Lehr­kraft, Beschä­di­gun­gen an Büchern den jewei­li­gen Fach­lehr­kräf­ten zu melden.
  4. Das Ver­las­sen des Schul­ge­län­des ist Schü­le­rin­nen und Schü­lern bis ein­schließ­lich Klas­sen­stufe 10 aus Ver­si­che­rungs­grün­den erst nach offi­zi­el­lem Unter­richts­schluss gestattet.

D. Nut­zung und Ver­hal­ten in den Fachräumen

  1. Alle am Schul­le­ben Betei­lig­ten sol­len sich gemein­sam für die Ord­nung, Ruhe, Sau­ber­keit und Sicher­heit in den Unter­richt­säu­men ver­ant­wort­lich füh­len. Die Scho­nung der Ein­rich­tungs­ge­gen­stände und die sorg­same Behand­lung des Mobi­li­ars sind des­halb die selbst­ver­ständ­li­che Pflicht aller Benutzer.
  2. Aus Sicher­heits­grün­den (elek­tri­sche Instal­la­tion, Che­mi­ka­lien, Maschi­nen u. a.) dür­fen die Fach­räume nur in Beglei­tung der zustän­di­gen Lehr­kraft betre­ten wer­den. Heiz­kör­per und Fens­ter­bänke sind keine Sitzgelegenheiten.
  3. Die indi­vi­du­elle Ein­rich­tung und Aus­ge­stal­tung des Rau­mes wird von allen respektiert.
  4. Das Essen und Trin­ken ist nur mit Zustim­mung der jewei­li­gen Fach­lehr­kraft gestattet.
  5. Für Son­der­fach­räume (Physik-, Chemie-, Biologie-, Computer-, Musik-, Ton-, Kunst­räume, Aula, Sport­hal­len …) sowie die Mensa gel­ten zusätz­lich spe­zi­elle Benut­zer­ord­nun­gen: Der untere Bereich der Mensa ist als Spei­se­saal für die Zeit wäh­rend der gro­ßen Pau­sen und der des Mit­tags­es­sens gedacht. Als Auf­ent­halts­ort zur Erle­di­gung von Haus­auf­ga­ben oder zur Ein­bin­dung in den Unter­richt für Grup­pen­ar­bei­ten ist er nicht vor­ge­se­hen. Der obere Bereich der Mensa soll nicht als Essens­raum genutzt wer­den. Das Essen in der Schule ist nur in den für die Pau­sen vor­ge­se­he­nen Berei­chen ohne Tep­pich erlaubt.

E. Wei­tere Bestimmungen

Für den Brand– und Kata­stro­phen­fall gel­ten beson­dere Anwei­sun­gen. Bei Feu­er­alarm sind die genauen Ein­zel­hei­ten dem Alarm­plan zu ent­neh­men, der in allen Fach­räu­men aus­hängt. Der Alarm­plan ist Bestand­teil die­ser Hausordnung.

F. Beson­dere Vereinbarungen

Diese Son­der­ver­ein­ba­run­gen sol­len Kon­flik­ten in spe­zi­el­len Situa­tio­nen vor­beu­gen und die Dis­kus­sion über Ver­än­de­run­gen im Schul­all­tag und die Wei­ter­ent­wick­lung der Haus­ord­nung anre­gen und fördern. 

Pri­vate elek­tro­ni­sche Geräte aller Art wie zum Bei­spiel Lap­tops, Net­books, Tablet-Rechner, Smart­pho­nes, Spie­le­kon­so­len, MP3-Player oder Mobil­te­le­fo­ne dür­fen in der Schule und bei schu­li­schen Ver­an­stal­tun­gen aus­schließ­lich für schu­li­sche Zwe­cke auf Anord­nung eines Leh­rers ein­ge­schal­tet werden.

  • Durch­füh­rung: Elek­tro­ni­sche Geräte dür­fen für die Benut­zung außer­halb der Schule mit­ge­führt, in der Schule und bei schu­li­schen Ver­an­stal­tun­gen jedoch nur für schu­li­sche Zwe­cke auf Anord­nung eines Leh­rers ein­ge­schal­tet oder her­vor­ge­holt werden.
  • Sank­tion: Bei Ver­stö­ßen gegen diese Regeln wer­den die Geräte nach § 25 SchulG weg­ge­nom­men und beim Schul­leiter depo­niert. Dort müs­sen sie am Ende des Schul­ta­ges per­sön­lich abge­holt werden.
  • Aus­nahme 1: Will ein Schü­ler bei Krank­heit oder Unter­richts­aus­fall seine Eltern mit einem pri­va­ten Tele­fon infor­mie­ren, muss er sich unmit­tel­bar zuvor von einem Leh­rer die Erlaub­nis dazu geben lassen.
  • Aus­nahme 2: Von die­sen Regeln unbe­rührt ist die im Schul­pro­gramm für die Ober­stufe fest­ge­legte eigenverantwort­liche Ver­wen­dung von Lap­tops, Net­books oder Tablets als Arbeits­mit­teln im Unter­richt, in den Klau­su­ren und Klas­sen­ar­bei­ten und zur Vor– und Nach­be­rei­tung des Unterrichts.
  • Ergän­zung: Das heim­li­che Foto­gra­fie­ren bzw. Fil­men von Per­so­nen oder das heim­li­che Auf­zeich­nen des nicht öffent­lich gespro­che­nen Wor­tes im Unter­richt sind Straf­ta­ten nach § 201 StGB.