Schul­pro­fil

Das Städ­ti­sche Gym­na­sium Neu­stadt fühlt sich der Idee der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung durch eine ver­tiefte All­ge­mein­bil­dung ver­pflich­tet. Wir sehen darin den Kern gym­na­sia­ler Bil­dung und ver­ste­hen uns in die­sem Sinne als ein tra­di­tio­nel­les Gym­na­sium. Im Zen­trum unse­res päd­ago­gi­schen Selbst­ver­ständ­nis­ses steht des­halb ein anspruchs­vol­ler Fach­un­ter­richt, des­sen Qua­li­tät kon­ti­nu­ier­lich zu über­prü­fen und zu sichern ist.

Wir sind offen gegen­über zeit­ge­mä­ßen päd­ago­gi­schen Inno­va­tio­nen, dazu gehört die regel­mä­ßige Durch­füh­rung von Fach­ta­gen, fächer­über­grei­fen­des Ler­nen und die Öff­nung des Unter­richts in Rich­tung Umwelt bzw. Lebens­welt der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Dies geschieht auch außer­halb des regu­lä­ren Unter­richts, z.B. durch das Wirt­schafts­prak­ti­kum, durch Exkur­sio­nen, durch öko­lo­gi­sche Pro­jekte, und auch durch musisch-kulturelle Akti­vi­tä­ten in der Öffentlichkeit.
Unser päd­ago­gi­sches Leit­bild, die päd­ago­gi­schen Ziel­vor­ga­ben des Schul­ge­set­zes (§4) und die Bestim­mun­gen der Lehr­pläne geben den Rah­men ab, inner­halb des­sen sich Spiel­räume eigen­ver­ant­wort­li­cher Gestal­tung eröff­nen. Das sind vor allem fol­gende Arbeitsfelder:

Unter­richt und Unter­richts­ge­stal­tung, außer­un­ter­richt­li­che Ange­bote, kom­mu­ni­ka­ti­ves Netz­werk, Wer­te­er­zie­hung, schu­li­sche Rah­men­be­din­gun­gen, Außen­dar­stel­lung und SV-Arbeit.

Der Unter­richt des Gym­na­si­ums ist bil­dungs­ori­en­tiert. Von der Sys­te­ma­tik wis­sen­schaft­li­cher Fächer aus lei­tet er die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur exem­pla­ri­schen Erschlie­ßung grund­le­gen­der Struk­tu­ren der Wirk­lich­keit an, die sie befä­hi­gen, sich in das beruf­li­che, poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Leben zu inte­grie­ren, aber auch den eige­nen Stand­punkt in kri­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst und mit ande­ren zu fin­den und zu vertreten.

Schon seit gerau­mer Zeit wis­sen wir, dass Schule nicht allein Sache der Schü­ler und Leh­rer ist, son­dern beson­ders dann gut funk­tio­niert, wenn Schü­ler, Leh­rer und Eltern gemein­sam das Schul­le­ben gestal­ten, wenn ein „Wir-Gefühl” ent­steht, das alle Betei­lig­ten einbezieht.

Wir – das sind Schü­ler, Leh­rer und Eltern.