Metho­den­cur­ri­cu­lum

Das Metho­den­cur­ri­cu­lum einer Schule ist eine struk­tu­relle Maß­nahme, um die Metho­den­kom­pe­tenz der Schü­ler zu för­dern. Mit der For­de­rung nach lebens­lan­gem Ler­nen hat diese Kom­pe­tenz in Schule einen hohen Stel­len­wert bekom­men. Mit Erlan­gen des Abiturs sol­len die Schü­ler in der Lage sein, selbst­stän­dig und eigen­ver­ant­wort­lich ihr wei­te­res Ler­nen in die Hand zu nehmen.

Im Metho­den­cur­ri­cu­lum wer­den Kom­pe­ten­zen beschrie­ben, die die Schü­ler fächer­über­grei­fend beherr­schen sol­len. Es ste­hen hier des­halb keine metho­di­schen Kom­pe­ten­zen, die nur in einen Fach auf­ge­baut wer­den. Das Metho­den­cur­ri­culm ist eine Ergän­zung zum jewei­li­gen Fach­cur­ri­cu­lum und weist Über­schnei­dun­gen mit die­sem auf. Kom­pe­ten­zen, deren Auf­bau hier einem bestimm­ten Fach/ bestimm­ten Fächern zuge­ord­net sind, soll­ten sich auch in dem jewei­li­gen Fach­cur­ri­cu­lum finden.

Auf­gabe des Metho­den­cur­ri­cu­l­ums ist es, den grund­le­gen­den Auf­bau einer Kom­pe­tenz bestimm­ten Fächern zuzu­ord­nen, so dass hier eine Arbeits­tei­lung zwi­schen den Fächern statt­fin­den kann. Die ande­ren Fächer kön­nen so auf die­sen Grund­la­gen auf­bauen und die ein­mal auf­ge­bau­ten Kom­pe­ten­zen fach­spe­zi­fisch erwei­tern. Dies ermög­licht es allen Schü­lern, genug Zeit für eine ver­tie­fende Anwen­dung der bereits in ande­ren Fächern gelern­ten Kom­pe­ten­zen zu haben und för­dert so ihre Metho­den­kom­pe­tenz. Die Ein­füh­rung der hier auf­ge­führ­ten Kom­pe­ten­zen ist daher für die jeweils genann­ten Fächer in den ent­spre­chen­den Klas­sen­stu­fen verpflichtend!

Aus Grün­den einer bes­se­ren Über­sicht­lich­keit haben wir das Metho­den­cur­ri­cu­lum in drei Berei­che aufgeteilt.

 I. Ler­nen ler­nen (pdf)

II. Infor­ma­tio­nen erfas­sen, ver­ar­bei­ten, prä­sen­tie­ren (pdf)

III. Kom­mu­ni­zie­ren und koope­rie­ren (pdf)