Latein

  • Lehrpläne
  • Curriculum
  • Leistungsnachweise
  • Wettbewerbe
  • Exkursionen
  • Ausstattung
  • Besonderheiten

  • Lehrpläne, Bildungsstandards und Fachanforderungen

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    Schulinternes Curriculum

    A)  Ziel des schulinternen Fachcurriculums Latein

    1. Es ist eine Art Arbeitsvertrag zwischen den Mitgliedern der Latein-Fachschaft. Es enthält konkrete Zielbeschreibungen, die für die Mitglieder der Latein-Fachschaftverbindlich sind.
    2. Die Vereinbarungen dienen dazu, durch festgelegte didaktische Schwerpunkte bestimmte Ziele gemeinsam und in allen Klassen kontinuierlich und effektiv anzustreben.
    3. Das Curriculum soll die Schulöffentlichkeit über spezifische Arbeitsschwerpunkte und Bildungsziele der Fachschaft Latein informieren.
    4. Das Curriculum wird in regelmäßigen Abständen in der Fachkonferenz auf der Grundlage der damit gewonnenen Erfahrungen und vor dem Hintergrund neuer Anforderungen und Möglichkeiten überarbeitet und weiterentwickelt.
    5. Die Lehrkräfte der Jahrgangsstufen verpflichten sich, ihre Klassen zu den im Curriculum genannten Zielen zu führen. Es finden regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen den Lehrkräften der Parallelklassen statt. Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, deutlich von den Zielvorgaben abweichen zu müssen, so werden diese Entwicklungen ebenfalls mit den Kollegen der Parallelklasse besprochen.
    6. Bei aller Verbindlichkeit lässt es den Lehrern bewusst einen pädagogischen Freiraum für eigenverantwortlichen Unterricht.

    B)  Schulübergreifende Grundlagen des schulinternen Fachcurriculums

    1. Formale Strukturen

    Für den Lateinunterricht in der Sekundarstufe I (G8) bleiben die Bestimmungen des Lehrplanes Latein für die Sekundarstufe I (1997) uneingeschränkt gültig.

    Die 3. Fremdsprache ist ein Wahlpflichtfach. Die Note in diesem Fach hat denselben Status wie die Noten in anderen Fächern.

    2. Grundlegende Kompetenzen im Fach Latein

    Von Beginn des Lateinunterrichts an erwerben die Schüler Kenntnisse und Fähigkeiten in vier Kompetenzbereichen:

    • Sprache
    • Übersetzung
    • Textverstehen
    • Antike Kultur und ihr Fortleben

    Das Lernen wird dabei in allen vier Kompetenzbereichen durch die Aspekte Nennen, Erklären, Anwenden und Erschließen strukturiert. Sie sind in der Handreichung Orientierungshilfe G8 Latein (IQSH 2008, S. 10-13) detailliert beschrieben.

    Die Erweiterung der fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ist eng verbunden mit der Vermittlung von Lernmethoden (Sach- und Methodenkompetenz), der Förderung sozialer Kompetenzen (Sozialkompetenz) und der Stärkung selbständigen und selbstverantwortlichen Lernens (Selbstkompetenz).

    Unterrichtspraktische Konsequenzen der Kompetenzorientierung:

    1. Neben der Vermittlung grundlegender Fähigkeiten kommt dem Methodenlernen eine besondere Bedeutung zu. Das erfordert von den Unterrichtenden eine stetige Variation der Lernform, methodisch abwechslungsreiches Übersetzen sowie interessantes Wiederholen und Einüben des Lernstoffes.
    2. Das kumulative Lernen im Fach Latein und die damit verbundenen hohen Ansprüche an die Gedächtnisleistung machen sowohl im Rahmen des Unterrichts als auch im Bereich der Hausaufgaben regelmäßiges und intensives Üben notwendig.
    3. Leistungsbewertung und Leistungsmessung erfolgen sowohl in lehrergelenkten als auch in offenen Phasen des Lernens.
    4. Binnendifferenzierung wird durchgeführt, wann immer sie sich anbietet. Die Mitglieder der Fachkonferenz tauschen sich regelmäßig über Erfahrungen mit binnendifferenzierenden Maßnahmen aus.
    5. Lernpläne werden zur Förderung von Schülern mit besonderen Lernstärken bzw. Lernschwächen eingesetzt.

    C) Schulinternes Curriculum für das Fach Latein (G8)

    1. Lehrgänge und Lehrbücher

    Unsere Schule bietet die Möglichkeit, Latein als 2. Fremdsprache (L2) ab Klasse 6 oder aber als 3. Fremdsprache (L3) ab Klasse 8 zu belegen.

    2. Angestrebte Jahresziele und Lernprogression

    Da die Arbeit an unserer Schule mit dem Lehrbüchern Prima A für die 2. Fremdsprache erst seit dem Schuljahr 2010/11 und Prima C für die 3. Fremdsprache erst seit dem Schuljahr 2011/12 begonnen wurde, liegen noch keine jahrgangsbezogenen Erfahrungswerte vor.

    Der Lehrer entscheidet eigenverantwortlich, in welchem Umfang das Lese- und Übungsangebot der einzelnen Lektionen genutzt und bearbeitet wird. Vom Text unabhängiges Vokabellernen bleibt die Ausnahme.

    Der sinnvolle Umgang mit dem Wörterbuch wird so früh wie möglich geübt, wobei der Lehrer eigenverantwortlich über dessen Einsatz bei Klassenarbeiten sowie schriftlichen Leistungsnachweisen entscheidet (verbindlicher Einsatz ab Klasse 9 bei zweistündigen Arbeiten).

    Latein als 3. Fremdsprache:

    Klasse 9: Lehrbuch (Erfahrungswerte liegen nicht vor)

    ab Klasse E1: Gemeinsame Originallektüre zusammen mit den Schülern aus den L2-Kursen. Dabei gibt es besondere Hilfestellungen für L3-Schüler und  die thematisch differenzierten Leistungen werden lernjahrbezogen gemessen und bewertet.

    Der Erwerb des Wortschatzes und der Sprachkenntnisse der genannten Lektionen ist für alle Klassen verbindlich.

    Der Lehrer entscheidet eigenverantwortlich, in welchem Umfang das Lese- und Übungsangebot der einzelnen Lektionen genutzt und bearbeitet wird. Vom Text unabhängiges Vokabellernen bleibt die Ausnahme.

    Der Lehrerwählt im Blick auf die Lernvoraussetzungen und thematischen Interessen seiner Lerngruppe aus dem vereinbarten Lektürekanon die passenden Texte aus (s. unten).

    3. Schulinterne methodische Schwerpunkte (G8)

    Die Schüler werden zu einer zunehmend selbstständigen Sicherung und Dokumentation des Grammatikstoffes angeleitet. Dazu gestalten die Lernenden von Anfang an ein persönliches Vademecum (Heft, Ordner), das ihre Lernprogression nachvollziehbar festhält und ihnen als verständliches, vertrautes Nachschlagewerk dient. Die Benutzung einer lehrbuchbegleitenden oder lehrbuchunabhängigen Grammatik wird zum gegebenen Zeitpunkt eingeübt.

    Die Spielregeln für das Lernen in heterogenen Kleingruppen (Inselarbeit, Lernspiele, Rollenspiele, Wochenplanarbeit) werden frühestmöglich vermittelt, um den produktiven Einsatz dieser Unterrichtsmethode sicherzustellen.

    Das Ziel des Lateinunterrichts ist sinnorientiertes Lesen und Übersetzen. Hinzu kommt in verstärktem Maße die Beschäftigung mit Übersetzungen römischer Literatur in lateinischer Sprache, die im Internet zu finden sind. Die konsequente Anwendung der Wortblockmethode führt die Lernenden wie selbstverständlich zur Sprachreflexion sowohl im Bereich ihrer Muttersprache (beim Übertragen des Textes ins Deutsche) als auch im Lateinischen (lateinischer Textvortrag).

    Darüber hinaus ermöglicht der Handlungs-Strukturbogen (HSB) den Lernenden einen raschen und übersichtlichen Zugang zu den wesentlichenTextinformationen.

    Fächerübergreifendes Lernen wird unterrichtsbegleitend verwirklicht und erfahrbar gemacht durch den Forumstag, Lieder europäischen Kulturguts, Fremdwortschatzerweiterung.

    Um das Interesse der Lernenden am Fach Latein zu wecken, zu fördern und zu erhalten, werden deren Anregungen aus ihrem privaten Umfeld (Konfirmandenunterricht, Reisen, Computerspiele, Warenhausprodukte, Zeitungen, Zeitschriften u.a.) möglichst zeitnah aufgenommen.

    Da der sinnvolle Umgang mit dem Wörterbuch so früh wie möglich geübt werden soll (s.o.), empfehlen wir dessen Erwerb bereits in den ersten Lernjahren.

    Anhand von Wortschatzlisten, die sich auf die gelesenen Autoren beziehen, werden die lexikalischen Kenntnisse der Schüler erweitert, gesichert und in regelmäßigen Abständen überprüft.

     

    D) Schulinterner Lektürekatalog

    für die Sekundarstufen I/II (G8), 2. Fremdsprache

    Hinweis:Der Lehrer wählt im Blick auf die Lernvoraussetzungen und thematischen Interessen seiner Lerngruppe aus dem vereinbarten Lektürekanon die passenden Texte aus. Dabei berücksichtigt er die Voraussetzungen zur Erfüllung der Latinumsanforderungen sowie des Abiturs.

    Klasse 9, 2. Halbjahr:

    • Phaedrus
    • Biblische Texte
    • Carmina Burana
    • Caesar
    • Alexander der Große

    Klasse 10:

    • Ovid
    • Caesar
    • Cicero
    • Reihe: Antike und Gegenwart: Stichwörter der europäischen Kultur
    • Reihe: Transit

    Klasse 11 und 12:

    • Cicero
    • Seneca
    • Plautus
    • Augustus
    • Augustinus
    • Vergil
    • Horaz
    • Tibull
    • Sallust
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    Leistungsnachweise (gemäß Schul- und Fachkonferenzbeschlüssen)

    In den Klassen 6 bis 9 bestehen die schriftlichen Leistungsnachweise aus Klassenarbeiten im Sinne des Lehrplans der Sekundarstufe I:

    2. Fremdsprache:

    Klassen 6 bis 8:

    pro Schuljahr: 4 einstündige Klassenarbeiten sowie 1 weiterer Leistungsnachweis (Projekt-Präsentation, Referat, Forschungsauftrag, Buchvorstellung, Textvortrag, besondere Sprachleistung)

    Klasse 9:

    pro Schuljahr: 2 einstündige und 2 zweistündige Klassenarbeiten sowie 1 weiterer Leistungsnachweis (Projekt-Präsentation, Referat, Forschungsauftrag, Buchvorstellung, Textvortrag, besondere Sprachleistung)

    3. Fremdsprache:

    Klassen 8 bis 9:

    pro Schuljahr: 4 einstündige Klassenarbeiten sowie 1 weiterer Leistungsnachweis (Projekt-Präsentation, Referat, Forschungsauftrag, Buchvorstellung, Textvortrag, besondere Sprachleistung)

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    Wettbewerbe

    Teilnahme am Wettbewerb ›Certamen Cimbricum‹

    Im Schuljahr 2012/13 errang Sophie Gosch aus der 11b einen herausragenden 1. Platz beim Certamen Cimbricum, einem schulischen Wettbewerb des DAV Schleswig-Holstein.

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    Exkursionen

    Vertiefende und außerunterrichtliche Lernangebote

    An unserer Schule haben sich diverse aus unserer Unterrichtsarbeit entwickelte Aktivitäten wegen ihrer großen Akzeptanz bei unseren Schülern etabliert. Hier eine Auswahl:

    • Vitrinen: Lateinische Produkte
    • Fachraumgestaltung: Latein im Alltag
    • Fachtage
    • Exkursionen: Antikensammlung Kiel, Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburger Universität, Bremer Focke Museum
    • Klassenfahrten: Xanten, Köln, Porta Westfalica, Saarbrücken, Trier

    Wir, die unterrichtenden Lehrkräfte, nehmen dabei Anregungen von Schülerseite auf, da nur so ein größtmögliches Interesse gewährleistet sein kann. In diesem Sinne ist die Liste der Aktivitäten offen und einem lebendigen Wechsel unterworfen (Latein lebt!).

    Diese unverzichtbaren außerschulischen bzw. außerunterrichtlichen Aktivitäten wirken sich nicht nur nachhaltig positiv auf die Lerngruppen aus, sondern dienen auch dazu, das Fach Latein der Schulöffentlichkeit näher zu bringen.

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    Ausstattung

    Der Lateinunterricht wird durchweg in drei Fachräumen erteilt.

    In den Fachräumen befinden sich Nachschlagewerke, die den Lernenden von Anfang an zur Verfügung stehen und somit deren Selbstständigkeit und Sozialkompetenz fördern.

    Ein Fachraum verfügt über eine digitale Tafel (interaktives Whiteboard).

    Ein entscheidendes Phänomen der Fachräume ist schließlich, dass ihre Ausgestaltung durch die  Schüler aller Klassenstufen erfolgt: Die Themen ergeben sich wie von selbst durch den laufenden Unterricht und sind in einem ständigen Wechsel begriffen: Latein lebt!

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    Besonderheiten

    Lateinabschlüsse

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