Ober­stufe

Allgemeine Informationen zur Oberstufe

FlyerOAPVO KGN ab 2016 final_01

Fly­er­O­APVO KGN ab 2017

Am Gym­na­sium folgt auf die Mit­tel­stufe die drei­jäh­rige Ober­stufe. Die gym­na­siale Ober­stufe glie­dert sich in eine Ein­füh­rungs­phase und eine Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase. Die Ein­füh­rungs­phase umfasst zwei (E1 und E2), die Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase vier Schul­halb­jahre (Q1 bis Q4). Im acht­jäh­ri­gen Bil­dungs­gang (G8) umfasst die Ober­stufe die Jahr­gangs­stu­fen 10 bis 12, im neun­jäh­ri­gen Bil­dungs­gang (G 9) die Jahr­gangs­stu­fen 11 bis 13. (siehe OAPVO, § 1). Zu Beginn des Schul­jahrs 2013/14 ging an unse­rer Schule ein Dop­pel­jahr­gang in die Ober­stufe: Die G8– und die G9-Schüler began­nen gemein­sam die Ein­füh­rungs­phase. Des­halb wur­den für die Ein­füh­rungs­phase die neuen Bezeich­nun­gen ein­ge­führt. Anstelle des ursprüng­li­chen Namens Klasse 11a/b/c/d wer­den die Klas­sen der neuen Ein­füh­rungs­phase nun Klasse Ea/b/c/d genannt.

Im Rah­men einer Pro­fi­lober­stufe wird ver­tiefte All­ge­mein­bil­dung ver­mit­telt und die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen nach ihrer Nei­gung durch Aus­wahl eines Pro­fils Schwer­punkte in ihrer schu­li­schen Bil­dung. (siehe §44, Schul­ge­setz) Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter Pro­fi­lober­stufe.

Das Gym­na­sium schließt mit der Abitur­prü­fung ab. Die bestan­dene Abitur­prü­fung ent­hält die Hochschulzugangsberechtigung.(siehe Schul­ge­setz, § 44) Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter Abitur.

Voraussetzungen zum Eintritt in die Oberstufe (Auszüge aus der OAPVO, § 2, (1)-(5)):

(1) Zum Besuch der gym­na­sia­len Ober­stufe sind berechtigt
1. Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die an einem Gym­na­sium oder an einer Gemein­schafts­schule in Schleswig-Holstein in die Ober­stufe ver­setzt wor­den sind;
2. Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem durch Prü­fung erwor­be­nen Real­schul­ab­schluss, der nach den Anfor­de­run­gen der Schul­art­ver­ord­nun­gen der all­ge­mein bil­den­den Schu­len zum Besuch der gym­na­sia­len Ober­stufe berechtigt;
3. Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die in einem ande­ren Bun­des­land oder an einer Deut­schen Aus­lands­schule die Berech­ti­gung für den Ein­tritt in die gym­na­siale Ober­stufe erwor­ben haben.

(2) Dar­über hin­aus kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler in die gym­na­siale Ober­stufe auf­ge­nom­men wer­den, die durch Prü­fung einen Real­schul­ab­schluss erwor­ben haben, der die Vor­aus­set­zun­gen nach Absatz 1 Nr. 2 nicht erfüllt, bei dem aber in den Fächern der Stun­den­ta­fel ein Noten­durch­schnitt von bes­ser als 3,0 erzielt wurde. Bei beschränk­ten Auf­nah­me­mög­lich­kei­ten ist für die Aus­wahl unter Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern nach Satz 1 auf den erziel­ten Noten­durch­schnitt abzustellen.

(3) Über die Auf­nahme ent­schei­det die Schul­lei­te­rin oder der Schul­lei­ter. Ein Anspruch auf Auf­nahme in die gym­na­siale Ober­stufe eines bestimm­ten Gym­na­si­ums oder einer bestimm­ten Gemein­schafts­schule besteht nicht.

(4) Nach Rück­kehr aus einem Aus­lands­auf­ent­halt wird die Schul­lauf­bahn in der Jahr­gangs­stufe fort­ge­setzt, in der der Aus­lands­auf­ent­halt begon­nen wurde. Hier­von abwei­chend können
1. beson­ders leis­tungs­fä­hige Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die in der Ein­füh­rungs­phase im Rah­men eines min­des­tens halb­jäh­ri­gen, höchs­tens ein­jäh­ri­gen Schul­be­suchs im Aus­land beur­laubt wur­den, nach Rück­kehr einen Antrag auf Über­sprin­gen eines Schul­halb­jah­res der Ein­füh­rungs­zeit oder der gesam­ten Ein­füh­rungs­zeit stellen;
2. Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die im ers­ten Jahr der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase im Rah­men eines min­des­tens halb­jäh­ri­gen Schul­be­suchs im Aus­land beur­laubt wur­den, auf Antrag Ergeb­nisse aus der Ein­füh­rungs­phase auf die für die Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase gere­gel­ten Ver­pflich­tun­gen ange­rech­net wer­den, bei halb­jäh­ri­gem Auf­ent­halt nur die Ergeb­nisse aus dem zwei­ten Halb­jahr der Einführungszeit.
Über die Anträge ent­schei­det die Schul­lei­te­rin oder der Schul­lei­ter. Aus­län­di­sche Leis­tungs­nach­weise kön­nen bei der Berech­nung der Gesamt­qua­li­fi­ka­tion (§ 20) nicht über­nom­men werden.

(5) Die Ver­set­zungs­kon­fe­renz über­prüft im acht­jäh­ri­gen Bil­dungs­gang zum Abschluss der neun­ten Jahr­gangs­stufe und im neun­jäh­ri­gen Bil­dungs­gang zum Abschluss der zehn­ten Jahr­gangs­stufe, ob einer Schü­le­rin oder einem Schü­ler das Über­sprin­gen der Ein­füh­rungs­phase emp­foh­len wer­den kann. Über die Annahme der Emp­feh­lung ent­schei­den die Eltern.

Versetzung in der Oberstufe (Auszüge aus der OAPVO, § 2):

(6) Die Ver­set­zung in die Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase erfolgt durch Beschluss der Klas­sen­kon­fe­renz am Ende der Ein­füh­rungs­phase. Ver­setzt wer­den alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, deren Leis­tun­gen in allen Fächern min­des­tens aus­rei­chend sind. Wenn diese Bedin­gung nicht erfüllt ist, kann die Klas­sen­kon­fe­renz den Auf­stieg beschlie­ßen, wenn die Schü­le­rin oder der Schü­ler eine erfolg­rei­che Mit­ar­beit in der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase erwar­ten lässt.

(7) Inner­halb der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase erfolgt der Auf­stieg, sofern erwar­tet wer­den kann, dass die Schü­le­rin oder der Schü­ler die Vor­aus­set­zun­gen für die Teil­nahme an der Abitur­prü­fung inner­halb der zuläs­si­gen Ver­weil­dauer erfül­len kann. Die Schule über­prüft ab dem ers­ten Schul­halb­jahr der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase regel­mä­ßig die Leis­tun­gen dar­auf­hin, ob eine Zulas­sung zur Abitur­prü­fung bei dem gege­be­nen Leis­tungs­stand mög­lich ist. Ist dies nicht der Fall, ist die Schü­le­rin oder der Schü­ler über den wei­te­ren Bil­dungs­weg zu beraten.

(8) Eine Schü­le­rin oder ein Schü­ler kann auf Antrag der Eltern oder bei Voll­jäh­rig­keit auf eige­nen Antrag am Ende der Ein­füh­rungs­phase oder nach dem ers­ten bis drit­ten Schul­halb­jahr der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase frei­wil­lig um ein Schul­jahr zurück­tre­ten, sofern dadurch die zuläs­sige Ver­weil­dauer nach  § 18 Abs. 3 SchulG nicht über­schrit­ten wird. Im Falle der Wie­der­ho­lung gel­ten die Noten des Wie­der­ho­lungs­jah­res. Eine Jahr­gangs­stufe kann nur ein­mal wie­der­holt werden.