Ori­en­tie­rungs­stufe

Aufgabe der Orientierungsstufe

Die Ori­en­tie­rungs­stufe (Klasse 5 und 6) bil­det am Gym­na­sium eine päd­ago­gi­sche Ein­heit. Für die Schü­ler soll durch Beob­ach­tung und För­de­rung der schu­li­schen und per­sön­li­chen Ent­wick­lung die geeig­nete Schul­art ermit­telt wer­den. Den recht­li­chen Rah­men setzt vor allem  die Lan­des­ver­ord­nung über die Sekun­dar­stufe I der Gym­na­sien (SAV­Gym) vom 18. Juni 2014, auf der diese Aus­füh­run­gen beruhen.

Aufnahme in die Orientierungsstufe des Gymnasiums

In die Ori­en­tie­rungs­stufe des Gym­na­si­ums ist eine Schü­le­rin oder ein Schü­ler auf­zu­neh­men, sofern sie oder er die Grund­schule bis Jahr­gangs­stufe 4 besucht hat. Die Eltern ent­schei­den dar­über, wel­che Schul­art ihr Kind im Anschluss an die Grund­schule besu­chen soll.

Anmel­de­fris­ten

Die Anmel­de­fris­ten lie­gen in der Regel im Februar und März. Sie wer­den den Schu­len durch die oberste Schul­auf­sichts­be­hörde jedes Jahr mit­ge­teilt und kön­nen aktu­ell auch in unse­rem Schul­se­kre­ta­riat nach­ge­fragt wer­den. An die Ein­schu­lung in die Klasse 5 schließt sich eine mehr­tä­gige Phase des Ken­nen­ler­nens an, in der die Klas­sen­leh­rer zusam­men mit den Paten aus den 9. Klas­sen alle für eine schnelle Ein­ge­wöh­nung in die neue Schule not­wen­di­gen schul­prak­ti­schen, orga­ni­sa­to­ri­schen und päd­ago­gi­schen Fra­gen aufgreifen.

In Abstim­mung mit dem Klas­sen­kol­le­gium ver­schaf­fen sich die Klas­sen­leh­rer in regel­mä­ßi­gen Abstän­den einen Über­blick über den Leis­tungs– und Ent­wick­lungs­stand der Kin­der ihrer Klasse und lei­ten bei Bedarf indi­vi­du­elle För­der­maß­nah­men unter Mit­wir­kung des Kin­des und der Eltern ein. In jedem Schul­halb­jahr steht der Klas­sen­leh­rer den Eltern zu Ein­zel­ge­sprä­chen zur Ver­fü­gung. Wir orga­ni­sie­ren jeweils im Februar einen Eltern­sprech­tag, alle Mit­glie­der des Klas­sen­kol­le­gi­ums kön­nen aber auch nach indi­vi­du­el­ler Abspra­che tele­fo­nisch oder in der Schule gespro­chen werden.

Aufsteigen und Versetzung in der Orientierungsstufe

Da die Ori­en­tie­rungs­stufe eine päd­ago­gi­sche Ein­heit bie­tet, stei­gen die Schü­ler ohne Ver­set­zungs­be­schluss von der Jahr­gangs­stufe 5 in die Jahr­gangs­stufe 6 auf. An unse­rer Schule erhal­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein Noten­zeug­nis. Eine Wie­der­ho­lung der 5. Jahr­gangs­stufe ist in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len durch Beschluss der Klas­sen­kon­fe­renz ein­ma­lig mög­lich. Auf Emp­feh­lung der Klas­sen­kon­fe­renz und mit Zustim­mung der Eltern ist zum Halb­jah­res­wech­sel der Jahr­gangs­stufe 6 der Rück­tritt in die Jahr­gangs­stufe 5 ein­ma­lig mög­lich.  Auf Antrag der Eltern kann ein Schü­ler des Gym­na­si­ums an einer Gemein­schafts­schule auf­ge­nom­men wer­den, grund­sätz­lich jedoch nur zum Schuljahreswechsel.

Das Auf­stei­gen in die Jahr­gangs­stufe 7 erfolgt durch Ver­set­zungs­be­schluss der Klas­sen­kon­fe­renz am Schul­jah­res­ende der Klasse 6. Ver­setzt wer­den alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, deren Leis­tun­gen in nicht mehr als einem Fach schlech­ter als aus­rei­chend sind. Sofern diese Bedin­gung nicht erfüllt ist, kann die Klas­sen­kon­fe­renz die Ver­set­zung beschlie­ßen, wenn sie zu der Auf­fas­sung gelangt, dass der Schü­ler im Gym­na­sium erfolg­reich mit­ar­bei­ten kann.

Wird eine Schü­lein oder ein Schü­ler nicht in die Jahr­gangs­stufe 7 des Gym­na­si­ums ver­setzt, ist sie oder er  in die Jahr­gangs­stufe 7 der Gemein­schafts­schule schräg­ver­setzt. Die Schräg­ver­set­zung ist schrift­lich zu begrün­den und den Eltern gemein­sam mit dem Zeug­nis zu übermitteln.

För­der­mög­lich­kei­ten

In Abstim­mung mit dem Klas­sen­kol­le­gium ver­schaf­fen sich die Klas­sen­leh­rer in regel­mä­ßi­gen Abstän­den einen Über­blick über den Leis­tungs– und Ent­wick­lungs­stand der Kin­der ihrer Klasse und lei­ten bei Bedarf indi­vi­du­elle För­der­maß­nah­men unter Mit­wir­kung des Kin­des und der Eltern ein. In den Fächern Deutsch, Eng­lisch und Mathe­ma­tik wird in soge­nann­ten Inten­si­vie­rungs­stun­den in klei­nen Grup­pen gezielt geför­dert und der Unter­richts­stoff vertieft .

Im Fach Eng­lisch wer­den nach dem “Ticket­sys­tem” in der Klasse 5 Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach Ein­la­dung durch den Fach­leh­rer oder die Fach­leh­rin in einer zusätz­li­chen Stunde indi­vi­du­ell geför­dert und gefor­dert. Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Lese– Recht­schreib­schwie­rig­kei­ten erhal­ten durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft eine Wochen­stunde Unter­stüt­zung. Ebenso bie­ten wir nach Mög­lich­keit eine Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung an.

Ange­bote außer­halb des Fachunterrichtes

An die Ein­schu­lung in die Klasse 5 schließt sich eine mehr­tä­gige Phase des Ken­nen­ler­nens an, in der die Klas­sen­leh­rer zusam­men mit den Paten aus den 9. Klas­sen alle für eine schnelle Ein­ge­wöh­nung in die neue Schule not­wen­di­gen schul­prak­ti­schen, orga­ni­sa­to­ri­schen und päd­ago­gi­schen Fra­gen auf­grei­fen. In jedem Schul­halb­jahr steht der Klas­sen­leh­rer den Eltern zu Ein­zel­ge­sprä­chen zur Ver­fü­gung. Wir orga­ni­sie­ren jeweils im Februar einen Eltern­sprech­tag, alle Mit­glie­der des Klas­sen­kol­le­gi­ums kön­nen aber auch nach indi­vi­du­el­ler Abspra­che tele­fo­nisch oder in der Schule gespro­chen werden.

Der Fach­un­ter­richt bil­det den Kern der unter­richt­li­chen und päd­ago­gi­schen Arbeit. Wan­der­tage und eine Klas­sen­fahrt in Klasse 6 berei­chern das schu­li­sche Mit­ein­an­der ebenso wie ver­schie­dene Arbeits­ge­mein­schaf­ten (Segeln, Vol­ley­ball, Chor usw.) nach Unter­richts­schluss sowie ein Spie­le­ver­leih in der Mit­tags­pause. Der Unter­richt ist in der Regel um 14.10 Uhr been­det, so dass immer wie­der Schü­ler die Ange­bote ande­rer Arbeits­ge­mein­schaf­ten und des  Kin­der– und Jugend­netz­wer­kes Neu­stadt nut­zen, über des­sen wech­seln­des Ange­bot regel­mä­ßig in der Schule infor­miert wird.