Der Tod ist unaus­weich­lich

Eines der größ­te Tabu­the­men unse­rer Gesell­schaft ist das Ster­ben. Wir reden nicht ger­ne über den Tod, füh­len uns beklemmt, wenn Bekann­te jeman­den ver­lie­ren und wis­sen nicht, wie wir Trost spen­den kön­nen.

Ein Teil des 7. Jahr­gangs hat sich im Reli­gi­ons­un­ter­richt im Rah­men der Ein­heit “Ster­ben und der Umgang mit Trau­er” die­sen Her­aus­for­de­run­gen genä­hert. Was dabei immer wie­der fest­ge­stellt wer­den konn­te war, dass der Tod unaus­weich­lich ist und die­se Gewiss­heit unser gan­zes Leben beein­flus­sen kann.

IMG_20191024_132400416Für die Fra­ge, wie man mit Trau­ern­den und der Trau­er an sich umge­hen kann, haben wir zwei Exper­tin­nen vom Hos­piz­ver­ein Neu­stadt ein­ge­la­den. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durf­ten Frau Meiß­ner und Frau Pzi­bil­ka all ihre Fra­gen stel­len: Wie sie den Tod erle­ben, wie sie die Men­schen auf ihren letz­ten Schrit­ten beglei­ten und wie sie Ange­hö­ri­ge stär­ken kön­nen und vie­les mehr. Alle Fra­gen wur­den gedul­dig und beant­wor­tet. Als ein Schü­ler frag­te: “Was machen Sie mit den Leu­ten, bevor sie ster­ben?”, ant­wor­te­te Frau Pzi­bil­ka: „Wir sind ein­fach da.” Die­ser Satz ist vie­len der Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Gedächt­nis geblie­ben, denn er zeigt, wor­in guter Trost besteht – näm­lich im Dasein.