Musik­thea­ter am KGN: Die Kata­stro­phe am Vesuv

KGN-nHP0918Im Jahre 79 nach Chris­tus kam es in der Stadt Pom­peji in Kam­pa­nien zu einer der größ­ten Natur­ka­ta­stro­phen der Antike: Der Vul­kan Vesuv brach nach Jahr­hun­der­ten der Ruhe aus und ver­wüs­tete die ganze Region. Zu die­ser Zeit spielt das neue Musik­thea­ter­stück von Maren Rühle, das der Chor des Küs­ten­gym­na­si­ums in einer Urauf­füh­rung prä­sen­tie­ren wird.

Die Auf­füh­run­gen fin­den am Diens­tag, d. 24., Don­ners­tag, d. 26. und Frei­tag, d. 27. Sep­tem­ber 2019 in der Aula des Küs­ten­gym­na­si­ums statt. Beginn der Vor­stel­lun­gen ist jeweils um 19.00 Uhr. Kar­ten gibt es im Gym­na­sium (Früh­stücks– und Mit­tags­pause ab Mitt­woch, d. 11.09.) sowie im Buch­la­den „Buchstabe“/Hochtorstraße und an der Abendkasse.

Die Geschichte beginnt auf einer Gedenk­feier 25 Jahre nach der Kata­stro­phe: Haupt­red­ner ist der berühmte Schrift­stel­ler Pli­nius der Jün­gere, der Augen­zeuge der Ereig­nisse war und des­sen Onkel bei dem Unglück ums Leben kam – die­sen Mann gab es wirk­lich! Eine Skla­vin erkennt in dem Adop­tiv­sohn eines römi­schen Kon­suls ihren tot­ge­glaub­ten Gelieb­ten – sie war nicht immer Skla­vin, son­dern die Toch­ter eines wohl­ha­ben­den Bür­gers aus Pom­peji mit dem Namen Clodia.

In einer Rück­blende erfahrt ihr, wie sie jäh aus ihrem sorg­lo­sen Leben geris­sen wird: Statt ihren gelieb­ten Jugend­freund Tibe­rius soll sie den alten, aber stin­k­rei­chen Freund ihres Vaters hei­ra­ten. Mit Hilfe treuer Skla­vin­nen gelingt dem jun­gen Paar die Flucht. Doch dann nimmt das Schick­sal sei­nen Lauf, bei dem zwie­lich­tige Gla­dia­to­ren und beun­ru­hi­gende Erd­be­ben eine Rolle spie­len. Und der dann fol­gende Vesuvaus­bruch stürzt alle ins Chaos. Jetzt geht es ums nackte Über­le­ben! Wo ist Tibe­rius? Wer­den zwei sym­pa­thi­sche Män­ner Clo­dia hel­fen können?

Taucht mit uns in eine ver­gan­gene Epo­che ein, vol­ler Span­nung und vie­len neuen Songs!